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Geschichte des Hauses  

  • 1895    Stiftung von 2 Millionen Mark durch Sophie von Knosp, Witwe des Gründers der BASF, Rudolf von Knosp, zum Bau eines Heimes für Wiedergenesende     
  • 1912    Baubeginn, nach jahrelangem Desinteresse des Stuttgarter Gemeinderats
  • 1914    Am 1. August Einweihung des Stifts; gleichzeitig Beschlagnahmung als Lazarett
  • 1919    Renovierung und Umwidmung als "Erholungsheim für den bürgerlichen Mittelstand"
  • 1939    Beschlagnahmung eines Gebäudeflügels für eine Stabsdienststelle der Luftwaffe
  • 1943    Zwei Bombentreffer
  • 1945    Beschlagnahmung zunächst von der französischen Armee, dann für einige Monate von der amerikanischen Besatzungsmacht Einzug der Medizinischen Klinik des zerstörten Cannstatter Krankenhauses
  • 1962    Erneute Behebung der Bombenschäden und bauliche Umgestaltung als Krankenhaus
  • 1970    Auszug des Krankenhauses; Aufhebung der Eisenbahnhaltestelle "Wildpark/Rudolf-Sophien-Stift"; Kauf des Anwesens durch die "Stiftung für Bildung und Behindertenförderung", Stuttgart, einer Stiftung der Geschwister Bosch und erneute Renovierung
  • 1973    Eröffnung des Rehabilitationszentrums Rudolf-Sophien-Stift, zunächst nur als Übergangswohnheim und Werkstatt für psychiatrische Rehabilitanden
  • 1977    Eröffnung der Klinischen Abteilung; Anmietung einer Stadtwohnung für die erste psychiatrische Wohngemeinschaft Stuttgarts
  • 1979    Anmietung eines Fabrikgebäudes in S-Süd (Dornhaldenstraße) und Ausbau der Werkstatt des RRSS als "anerkannte Werkstatt für Behinderte"
  • 1980    Eröffnung einer zusätzlichen Arbeitstherapie-Abteilung
  • 1981    Anmietung von zwei Wohnungen für weitere Wohngemeinschaften
  • 1984    Verlagerung der Hauptwerkstatt des RRSS in die Stadtmitte (Kolbstraße)
  • 1988    Anmietung eines Fabrikgebäudes in der Senefelderstraße als Ersatz für die aufgegebene Werkstatt in der Dornhaldenstraße
  • 1989    Erweiterung der Werkstätten auf insgesamt 200 Arbeitsplätze
  • 1995    Gründung einer RPK-Abteilung (Rehabilitationseinrichtung für psychisch Kranke) mit 10 Plätzen
  • 2000    Der Gäubahntunnel unter dem Stift wird am 30. März durchgeschlagen.
  • 2000    Verlagerung der Haupwerkstatt in ein größeres Gebäude in der Schockenriedstr. 40a in Stuttgart-Vaihingen     
  • 2004    Weiterer Umzug der Zweigwerkstatt Leonberger Straße in die Schockenriedstr. 40     
  • 2006    Die Evangelische Gesellschaft übernimmt das Rudolf-Sophien-Stift zum
  • 01.07.2006    Sie verfolgt damit das Ziel, ein umfassendes, integriertes gemeindepsychiatrisches Verbundsystem in Stuttgart aufzubauen.

 

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