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„exzellent“-Preis für Rudolf-Sophien-Stift und Gewerbliche Schule Im Hoppenlau

Bildnachweis: „BAG WfbM / U. Niklas“.

Das Kooperationsprojekt „Inklusion braucht Raum“ des Rudolf-Sophien-Stifts (RRSS) mit der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau ist mit dem „exzellent“-Preis ausgezeichnet worden. Diesen Preis verleiht die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) jedes Jahr in drei Kategorien. Dabei wählt die Jury besonders vorbildliche Konzepte und Produkte guter Werkstattarbeit aus. Das Projekt von RRSS und der Schule Im Hoppenlau hat den Preis in der Kategorie „Bildung“ erhalten. 

 

Seit 2014 kooperiert das Rudolf-Sophien-Stift mit der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau. Werkstattbeschäftigte werden gemeinsam mit Regelschülern der Berufsschule in Inklusionsklassen unterrichtet. David Langner, Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz lobte bei der Übergabe des Preises, dass dieses Bildungsprojekt einen ganzheitlichen und nachhaltigen Ansatz verfolgt. Im Zentrum des Projektes steht das gemeinsame Lernen von Schülern mit und ohne Behinderungen. Die Werkstattbeschäftigten werden dabei durch Fachkräfte der Werkstatt begleitet. Das gewährleistet einen möglichst großen Lernerfolg, da jederzeit auf individuelle Unterstützungsbedarfe eingegangen werden kann. Die Jury sieht in dem Konzept einen vorbildlichen Ansatz auf dem Weg hin zu inklusivem Lernen auch für Werkstattbeschäftigte. 

 

Neben dem Preis, der nach Stuttgart ging, wurden von der BAG WfbM zwei weitere Preise vergeben. Der Preis für ein innovatives Produkt ging an ein Gemeinschaftsprojekt der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein, den feldmann+schultchen design studios und der Stiftung Mensch: den ersten Schlafstrandkorb der Welt, der von Menschen mit Behinderung produziert wird. Den Preis für „Kooperation“ erhielt das Projekt „VIA4all“, das die Möglichkeiten der modernen Technologie einsetzt, um nachhaltige neue Bildungsansätze zu entwickeln. Die Hannoverschen Werkstätten kooperierten für dieses Projekt mit der Technischen Universität Dortmund, dem Mariaberg e. V. und der GrünBau gGmbH.

 

 

 

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